Gleitzonenregelung

Thomas Engel 23. August 2011Lohnbuchhaltung

Übt ein Arbeitnehmer mehrere Beschäftigungsverhältnisse aus, so werden die Arbeitsentgelte addiert und die Gleitzonenregelung kommt dann in Anwendung, wenn die Gesamtsumme aller Entgelte die 800-Euro-Grenze nicht übersteigt.

Dem Arbeitnehmer steht es prinzipiell frei für die Rentenversicherung auf die Anwendung der Gleitzonenregelung zu verzichten, was er schriftlich tun muss.

Entgelte aus der Beschäftigung unterliegen der individuellen Besteuerung, was bedeutet, dass grundsätzlich Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer vom Arbeitgeber an das Finanzamt abgeführt werden. Schaut man aber genau hin, so kommt es tatsächlich nur in den Steuerklassen V und VI zu einem steuerlichen Abzug, da hier das maximale Jahresentgelt von 9600 Euro unter den jeweiligen Steuerfreibeträgen liegt.

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