Berechnung Krankengeld

Grundlage für die Berechnung des Krankengeldes bildet das regelmäßige Einkommen, welches vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit erzielt wurde.

Corona Sonderzahlung – steuerfrei

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hatte die Steuerbefreiung zunächst per Erlass bekannt gegeben ( BMF, Schreiben v. 9.4.2020, IV C 5 – S 2342/20/10009 :001). Die Möglichkeit sollte sich aus § 3 Nr. 11 EStG ergeben, der bereits bisher unter weiteren Voraussetzungen Beihilfen und Unterstützungen steuerfrei stellt. Im Interesse der Rechtssicherheit ist im Rahmen des Corona-Steuerhilfegesetzes mit § 3 Nr. 11a EStG nachträglich eine gesetzliche Rechtsgrundlage für die Steuerfreiheit der Corona-Sonderleistungen geschaffen worden. Bundestag und Bundesrat haben der Änderung zugestimmt, die Verkündung ist kurzfristig zu erwarten. 

Erfasst von der Neuregelung werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Eine Entgeltumwandlung ist demnach ausgeschlossen. 

Urlaubsanspruch Teilzeit (2)

Angenommen, ein Mitarbeiter auf Teilzeit arbeitet an drei Tagen pro Woche. Das Unternehmen hat eine Fünf-Tage-Woche. Der reguläre Urlaubsanspruch in Ihrem Betrieb beträgt 26 Arbeitstage.

Formel:

Grundsätzlich können Sie Ihren Urlaubsanspruch bei Teilzeit wie folgt berechnen:

(Urlaubstage pro Jahr) / (Wochenarbeitstage) x (tatsächliche Arbeitstage pro Woche) = Urlaubsanspruch Teilzeit*

*Hierbei handelt es sich um die Anzahl der Urlaubstage, die einem regulären Vollzeitbeschäftigten in Ihrem Betrieb zustehen.

Der Urlaubsanspruch beträgt dann 15,60 Tage, kaufmännisch gerundet also 16 Tage.
Mathematisch: 26:5=5,20X3=15,60

Entgeltumwandlung

In der Regel zahlen Beschäftigte über die Bruttoentgeltumwandlung Beiträge aus dem unversteuerten Bruttoeinkommen in Verträge zur betrieblichen Altersvorsorge ein.
Zusätzlich 1800,00 Euro frei von Steuern, vier Prozent frei von Sozialabgaben (=3.216 Euro im Jahr bzw. 268 Euro im Monat (Stand 2019).

Durch die Bruttoentgeltumwandlung reduziert sich das Bruttogehalt. Arbeitnehmer zahlen also weniger Steuern und Sozialabgaben. Nachteil: Wer weniger in die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung einzahlt, bekommt auch entsprechend niedrigere Leistungen, also eine geringere gesetzliche Rente oder weniger Arbeitslosengeld.

Auch Arbeitgeber sparen dadurch etwa 15 Prozent Sozialabgaben. Seit 2019 müssen Arbeitgeber deshalb auch die neuen Verträge der Beschäftigten mit 15 Prozent des umgewandelten Entgelts (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) bezuschussen.

Gleitzone

Ab Juli 2019 wird die Obergrenze für den Midijob auf 1.300 EUR angehoben. Dadurch werden künftig deutlich mehr Geringverdiener entlastet, denn Arbeitnehmer müssen erst mit einem Monatseinkommen ab 1.300 EUR die vollen Sozialabgaben zahlen. Darüber hinaus ändert sich auch die Begrifflichkeit: Im Gesetzentwurf ist von einem „Übergangsbereich“ die Rede, der den Begriff der Gleitzone ablösen soll.

Bestimmte Mitarbeitergruppen sind von der Anwendung der Gleitzone von vornherein ausgenommen. Das gilt beispielsweise für Auszubildende und Praktikanten. Dabei wird es auch nach der Ausweitung des Midijobbereichs bleiben.

Um Midijobber als Geringverdiener zu entlasten, resultieren die Arbeitnehmeranteile hier aus einer reduzierten Bemessungsgrundlage. Diese berechnet der Arbeitgeber anhand einer Formel, die jedes Jahr zum 1.1. aktualisiert wird. Aufgrund der Gesetzesänderung zum 1. Juli 2019 erfolgt die Aktualisierung der Formel im Jahr 2019 zweimal.