EORI Nummer

Die EORI-Nummer (Economic Operators‘ Registration and Identification number) ersetzt seit 2009 die deutsche Zollnummer. Sie dient als Beteiligtenidentifikation und ist in der gesamten EU gültig.
Unternehmen benötigen diese Identifikationsnummer, um Ein- und Ausfuhren beim Zoll anzumelden und um Ausfuhrgenehmigungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zu beantragen.
Unternehmen müssen die EORI-Nummer verpflichtend angeben. Andere Personen (Privatpersonen) sind grundsätzlich davon befreit, in Zollanmeldungen eine EORI-Nummer anzugeben, und zwar auch dann, wenn sie durch einen Dienstleister (zum Beispiel Post- oder Expressdienstleister) direkt vertreten werden.
Die EORI-Nummer setzt sich aus dem jeweiligen Länderkürzel und einer 15-stelligen Zahlenkombination zusammen (Beispiel: DE123456789012345).

*IHK Wiesbaden

Geschäftsführung

§ 63 AO Geschäftsführung:

Die tatsächliche Geschäftsführung der Körperschaft muss auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung der steuerbegünstigten Zwecke gerichtet sein und den Bestimmungen entsprechen, die die Satzung über die Voraussetzungen für Steuervergünstigungen enthält.

Für die tatsächliche Geschäftsführung gilt sinngemäß § 60 Abs. 2, für eine Verletzung der Vorschrift über die Vermögensbindung § 61 Abs. 3.

Die Körperschaft hat den Nachweis, dass ihre tatsächliche Geschäftsführung den Erfordernissen des Absatzes 1 entspricht, durch ordnungsmäßige Aufzeichnungen über ihre Einnahmen und Ausgaben zu führen.

Hat die Körperschaft ohne Vorliegen der Voraussetzungen Mittel angesammelt, kann das Finanzamt ihr eine angemessene Frist für die Verwendung der Mittel setzen. Die tatsächliche Geschäftsführung gilt als ordnungsgemäß im Sinne des Absatzes 1, wenn die Körperschaft die Mittel innerhalb der Frist für steuerbegünstigte Zwecke verwendet.

GDPdU – Betriebsprüfung

Die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) enthalten Regeln zur Aufbewahrung digitaler Unterlagen und zur Mitwirkungspflicht der Steuerpflichtigen bei Betriebsprüfungen.

Es handelt sich dabei um eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums, in der dieses bestimmte Rechtsnormen aus der Abgabenordnung und dem Umsatzsteuergesetz zur digitalen Aufbewahrung von Buchhaltungen, Buchungsbelegen und Rechnungen konkretisiert. Ebenfalls Unterlagen der Lohnbuchhaltung werden auf diese Weise erfasst.