Themen: Buchungshilfe

SKR 03 – Buchführung

Gründung GmbH

Beitrag: Thomas Engel in Buchungshilfe

Eröffnungsbuchungen:
Die GmbH muss nach § 5 Abs. 1 GmbHG über ein Mindeststammkapital von 25.000 EUR verfügen. Dieses Stammkapital müssen die Gesellschafter bei der Gründung der GmbH entweder durch eine Überweisung auf das Bankkonto der GmbH oder in Form einer Sacheinlage aufbringen.

Wird das Stammkapital auf das Konto der GmbH überwiesen, ist dieser Vorgang wie folgt zu buchen:

Konto SKR 03 : in EUR

1200 • Bank • 25.000 • 9000 • Saldenvortragskonto • 25.000
9000 • Saldenvortragskonto • 25.000 •  0800 •  gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist nach § 272 Abs. 1 Satz 2 HGB immer mit dem Nennwert zu erfassen.

 

Praxis-Tipp

Kapital bei der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) unterliegt ebenfalls dem Recht der GmbH, muss aber im Gegensatz zu dieser nach § 5a Abs. 1 GmbHG nur 1 EUR pro Gesellschafter als Stammkapital aufbringen. Solange das Stammkapital unter 25.000 EUR liegt, muss die Unternehmergesellschaft nach § 5a Abs. 3 Satz 1 GmbHG 25 % ihres um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in eine gesetzliche Rücklage einstellen. Eine Gründung gegen Sacheinlagen ist nicht möglich.

 

§ 13b Steuerschuldner

Beitrag: Thomas Engel in Buchungshilfe

Leistung Inland –> Drittland:

Neben diesen Verträgen unterhält das Unternehmen A auch einen Vertrag über die Exportberatung mit dem Unternehmen D in Norwegen.

Durch §3a Abs. 2 gilt der Ort der sonstigen Leistung als in Norwegen ausgeführt. Daher ist der Umsatz nicht steuerbar und Unternehmen A muss keine Umsatzsteuer abführen. Etwaige Regelungen im Drittland sind hierbei zu beachten. Auf der Rechnung erfolgt keine Umsatzsteuerausweis und es wird ein Hinweis auf die Steuerfreiheit gegeben.

Buchungssatz:

1200 (SKR03) / 1800 (SKR04) Bank an
8338 (SKR03) / 4338 (SKR04) Erlöse aus im Drittland steuerbaren …

Nach § 13b Abs. 1 und 2 UStG sind Sie als Leistungsempfänger Schuldner der Umsatzsteuer (Hinweis nach 14a Abs. 5 Satz 2 UStG).

 

Buchungssätze SKR 03:

Beitrag: Thomas Engel in Buchungshilfe
Einfuhrabgaben:
3850ZölleanBestandskonto (1200)
Einfuhrumsatzsteuer
1588EinfuhrumsatzsteuerAutomatik-Konto
Rechnung EU;
3425Einfuhr EU 19% UMSt.anBestandskonto (1200)
Spende:
8929Erlöse
Erstattungen U1:
1200Erstattungen AAGBankan2749
Körperschaftssteuer:
2203
2200
frühere Jahre
Rückstellungen
an0963
KFZ 1% Regelung:
1880Unentgeldliche
Wertangaben
an8920/8924
Erträge

KFZ Kauf:

Beitrag: Thomas Engel in Buchungshilfe

Es wird ein Neuwagen für die Firma gekauft. Der Preis beträgt 35700,00 € inkl. MWSt und wird finanziert mit Raten von 2596,50 € und einem Zinsanteil von 187,50 € jährlich. Buchungssätze:→ weiter

Ebay Gebühren

Beitrag: Thomas Engel in Buchungshilfe

Egal wie die Ebay-Kosten genannt werden (z. B. Gebühren), sofern es sich um einen betrieblichen Verkauf handelt, stellen sie steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben dar. Auf welches Buchhaltungskonto man diese bucht ist im Prinzip egal (Gebühren, Shopgebühren, Verkaufskosten, EDV-Kosten – es gibt viele denkbare Möglichkeiten), Hauptsache immer auf das gleiche Sachkonto.

Eine innergemeinschaftlicher Erwerb liegt nur bei einer Lieferung vor. Das heißt, es muss Ware von einem EU-Land nach Deutschland geliefert werden. Besteht die Leistung hingegen in einer sogenannten Sonstigen Leistung (Dienstleistung) liegt kein innergemeinschaftlicher Erwerb vor.

Bei den Leistungen von Ebay handelt es sich im Prinzip um eine „auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung“, also insgesamt um eine Dientsleistung/Sonstige Leistung und keine Lieferung, damit auch keinen innergemeinschaftlichen Erwerb.

Die Rechnungen von Ebay werden zunächst einfach, ohne Umsatzsteuer, in voller Höhe auf Kosten gebucht.

Aufgrund einer speziellen Vorschrift des Umsatzsteuergesetzes (§ 13b UStG) sind diese Ebay-Rechnung jedoch der deutschen Umsatzsteuer zu unterwerfen. Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) für die Leistungen von Ebay ist vom Leistungsempfänger in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung als zu zahlen zu erklären und gleichzeitig in der selben Voranmeldung als Vorsteuer abzuziehn, so dass sich per Saldo keine Zahllast ergibt. Vom Prinzip her ist diese Regelung der für den innergemeinschaftlichen Erwerb ähnlich, aber unter anderen Voraussetzungen.
In der Umsatzsteuer-Voranmeldung erfolgt die Erfassung in den Zeilen 48 und 58 (Felder 52/53 + 67).

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