Berechnung Krankengeld

Grundlage für die Berechnung des Krankengeldes bildet das regelmäßige Einkommen, welches vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit erzielt wurde.

Home-Office (Unternehmer)

Unternehmer, die wegen der Corona-Pandemie zu Hause arbeiten, profitieren von der neu eingeführten Homeoffice-Pauschale. Abziehbar als Betriebsausgaben sind 5 Euro pro Tag, maximal 600 Euro pro Jahr. Von dieser Homeoffice-Pauschale profitieren vor allem diejenigen Unternehmer, die zu Hause keinen Raum, also kein häusliches Arbeitszimmer, nutzten.

Die Voraussetzungen, um diese neue Homeoffice-Pauschale vom Gewinn abziehen zu dürfen, sind überschaubar. Es genügt, dass ein Unternehmer an einem Tag ausschließlich im Homeoffice gearbeitet hat. Passiert das an 120 Tagen im Kalenderjahr, wirkt sich die komplette Homeoffice-Pauschale von 600 Euro gewinnmindernd aus.

Mit der Homeoffice-Pauschale sollen Mehrausgaben für Strom, Wasser und Heizung abgegolten werden. Das Schöne an der Homeoffice-Pauschale: Unternehmer müssen dem Finanzamt keine Ausgaben nachweisen.

Corona Sonderzahlung – steuerfrei

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hatte die Steuerbefreiung zunächst per Erlass bekannt gegeben ( BMF, Schreiben v. 9.4.2020, IV C 5 – S 2342/20/10009 :001). Die Möglichkeit sollte sich aus § 3 Nr. 11 EStG ergeben, der bereits bisher unter weiteren Voraussetzungen Beihilfen und Unterstützungen steuerfrei stellt. Im Interesse der Rechtssicherheit ist im Rahmen des Corona-Steuerhilfegesetzes mit § 3 Nr. 11a EStG nachträglich eine gesetzliche Rechtsgrundlage für die Steuerfreiheit der Corona-Sonderleistungen geschaffen worden. Bundestag und Bundesrat haben der Änderung zugestimmt, die Verkündung ist kurzfristig zu erwarten. 

Erfasst von der Neuregelung werden Sonderleistungen, die die Beschäftigten zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 erhalten. Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Eine Entgeltumwandlung ist demnach ausgeschlossen. 

Corona Hilfe buchen

Die Corona Hilfen sollten richtig kontiert werden.

Konto2743 (SKR03)8603 (SKR03) 2709 (SKR03)
KontenzweckInvestitionszuschüsse (steuerpflichtig)Sonstige betriebliche Erträge2510-2519 (SKR03)
DATEV-BWA Sonstige neutrale ErträgeSonstige betriebliche ErlöseSonstige Erträge unregelmäßig
Einnahmen-AusgabenSonstige ErlöseSonstige ErlöseSonstige betriebsfremde Erträge
Controllingreport-BWA (BWA-Form 4)Sonstige neutrale Erträge
Controllingreport-BWA E/A (BWA-Form 7)Sonstige neutrale ErträgeSonstige betriebliche Erlöse
GuV (erweitert)Übrige sonstige betriebliche ErträgeÜbrige sonstige betriebliche Erträge
GuV (groß)Sonstige betriebliche ErträgeSonstige betriebliche Erträge
GuV (mittelgroß, klein)RohergebnisRohergebnis
GuV (kleinst)Sonstige ErträgeSonstige Erträge
Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStGNeutrale ErträgeNeutrale Erträge
E-BilanzZuschüsse und ZulagenAndere sonstige betriebliche Erträge

*Quelle: DATEV

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Corona – Soforthilfe

So funktioniert das Antragsverfahren

Das Antragsverfahren funktioniert vollständig digital. Antragsteller können ihren Antrag online ausfüllen und absenden. Die notwendigen Nachweisdokumente (siehe nächster Abschnitt) können in der Webanwendung in elektronischer Form hochgeladen werden. 
Wichtiger Hinweis: Bitte senden Sie Ihren Antrag nicht postalisch oder per Mail an die Hamburgische Investitions- und Förderbank. Diese werden nicht bearbeitet. Ausgedruckte Anträge können nicht verarbeitet werden. Welche Informationen werden für die Antragstellung benötigt?

Welche Informationen werden für die Antragstellung benötigt?

  • Für Selbstständige: Zur Identifikation ist ein amtliches Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass, usw.) erforderlich. Außerdem sind die steuerliche Identifikationsnummer (IDNR.) oder die Umsatzsteuer ID anzugeben. 
  • Für Unternehmen: Im Rahmen des Antrags anzugeben, bzw. hochzuladen sind:

    • die Handelsregisternummer oder eine andere Registernummer (soweit vorhanden) sowie das zugehörige Amtsgericht
    • ein Handelsregisterauszug, eine Gewerbeanmeldung oder ähnliches
    • Steuernummer des Unternehmens sowie die Steuer-ID eines der Eigentümer

  • Informationen zur Bankverbindung (IBAN + Kreditinstitut) des Firmenkontos für die Auszahlung. 
  • Abgefragt wird außerdem die Art der gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit (Branche)
  • Im Rahmen des Antrags wird die Anzahl der Beschäftigten abgefragt. Die Berechnung der Vollzeitäquivalente (VZÄ) hat in der Arbeitshilfe „Mitarbeiterliste“ zu erfolgen 
  • Im Rahmen des Antrags wird der abgeschätzte Liquiditätsengpass abgefragt. Hierzu sind jeweils in Euro anzugeben:

    • Höhe monatliche gewerbliche Miete
    • Höhe monatliche Gesamtbetriebskosten (ohne Miete)
    • Umsatz 1. Dezember 2019 bis 29. Februar 2020
    • Umsatz März 2020
    • Höhe des abgeschätzten Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von 3 Monaten – März bis Mai 2020 (ohne persönliche Lebenshaltungskosten)

       *Hanelskammer Hamburg – 28.03.2020

      Ausfüllhilfe: IFB – HH

      Die IFB Hamburg:   Link

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